Geschichte der FES
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) wurde 1925 als politisches Vermächtnis des ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert gegründet.
Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert - vom einfachen Handwerker in das höchste Staatsamt aufgestiegen - regte vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in der politischen Auseinandersetzung die Gründung einer Stiftung mit folgenden Zielen an:
- die politische und gesellschaftliche Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie und Pluralismus zu fördern,
- begabten jungen Menschen unabhängig von den materiellen Möglichkeiten der Eltern durch Stipendien den Zugang zum Hochschulstudium zu ermöglichen,
- zur internationalen Verständigung und Zusammenarbeit beizutragen.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung, von den Nationalsozialisten 1933 verboten und 1947 wiederbegründet, verfolgt mit ihren umfangreichen Aktivitäten diese Ziele bis heute. Als eine gemeinnützige, private und kulturelle Institution ist sie den Ideen und Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet.
Aktuelle zentrale Themenfelder der FES-Arbeit sind:
- Gerechte Gesellschaft
- Innovation und Fortschritt
- Aktive Demokratie
Zahlen und Fakten zur Arbeit der FES
Mitarbeiter
Insgesamt 609 (2007) in der Bonner und Berliner Niederlassung, den Akademien, den Landes- und Regionalbüros sowie im Ausland.
Etat
Rund 111 Millionen Euro (2006) - vor allem Zuwendungen aus Bundes- und Länderhaushalten.
Veranstaltungen
Allein in Deutschland haben im Jahr 2006 über 150.000 Personen an rund 3.000 Bildungsveranstaltungen, Diskussionsforen und Fachtagungen teilgenommen.
Auslandsarbeit
Aktivitäten in über 100 Ländern.
Stipendien
Rund 2.000 Studierende wurden im Jahr 2007 gefördert, darunter etwa 270 ausländische Stipendiaten.
Bibliothek
Größte Spezialbibliothek zum Bereich deutsche und internationale Arbeiterbewegung mit über 700.000 Bänden.
Archiv
Umfangreichste Sammlung von Dokumenten zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland.

