Friedrich-Ebert-Stiftung
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Der Bürger steht an erster Stelle

Das Projekt "Der Bürger steht an erster Stelle" richtet sich an Bürgerinnen und Bürger auf lokaler Ebene. Die Friedrich-Ebert-Stiftung Rumänien veranstaltet im Rahmen dieses Projekts Seminare, in deren Fokus die Idee der partizipativen Demokratie und ihrer Umsetzung auf der lokalen Ebene in Rumänien stehen. Ziel der Seminare ist es, das politische Interesse und Engagement der Bürger zu wecken. Im ersten Teil des Seminars werden die Teilnehmer über die Grundlagen und Mechanismen der Demokratie und den Partizipationsmöglichkeiten der Bürger informiert. Danach werden in einem zweiten Schritt von den Teilnehmern die „brennenden“ Probleme der Kommune identifiziert und anschließend gemeinsam konstruktive Ansätze zu deren Lösung erarbeitet. Eine Besonderheit der Vorgehensweise besteht darin, dass bewusst nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird, die keine umfangreichen finanziellen Ressourcen erfordern, sondern die sich auf der Grundlage des gemeinsamen Engagements der Bürger realisieren lassen. Wie zum Beispiel die Säuberung eines öffentlichen Parks durch freiwillige Helfer. Weitere Beispiele aus mehreren lokalen Initiativen unseres Netzwerkes:

Aus dem Projekt ist in der Zwischenzeit ein Netzwerk von ca. 30 lokalen Initiativgruppen hervorgegangen, das sich einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Workshop trifft, um Erfahrungen zu den Initiativen auszutauschen und neue gemeinsame Projekte zu entwickeln. Informationsmaterialien aus der Seminarreihe "Der Bürger steht an erster Stelle". Veröffentlichte Broschüren im Rahmen des Projektes (nur auf Rumänisch)


Guvernarea in beneficiul cetatenilor
Banii comunitatii, banii nostri
Flyer


Planspiel Kommunalpolitik:


Seit 1998 führt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Deutschland das Planspiel Kommunalpolitik durch. In diesem Planspiel können Jugendliche für einen Tag in die Rolle eines Stadtrates/Bürgermeisters schlüpfen und somit am eigenen Leib erfahren, was es heißt, Kommunalpolitiker zu sein und über das Schicksal der eigenen Stadt Entscheidungen treffen zu können. Diese Methode der politischen Bildung hat zum Ziel, die Frustrationen und das Desinteresse der Jugendlichen gegenüber Politik zu bekämpfen und sie von dem Nutzen politischer Partizipation zu überzeugen. Rumänien ist nach Kroatien das dritte Land, in dem das Konzept aus Deutschland angewandt wird und seit Anfang diesen Jahres können sich Schulen und/oder Städte bei uns bewerben, um an dem Programm teilzunehmen,

Projektbeschreibung

Planspiel Kommunalpolitik


Kontakt: Diana.Pop@fes.ro